The Day The Routers Died…

Wie lange kann man eigentlich rumschmutzen, bis man von einem aufgebrachten Mob an die Wand gestellt wird?

Eine Frage, die sich gerade bei der Verwendung des Internet Protocols stellt. Bisher war es möglich dem vermeindlichen Mob einzureden, daß es völlig normal sei, keine feste IP-Adresse zu haben. Auch die Network Address Translation, die der Welt vorgaugelt, daß die vielen Geräte zu Hause eigentlich nur eines wären, konnte man ganz gut verkaufen. Daß dabei das Internet Protocol eigentlich völlig pervertiert wird, verschwindet ja auch ganz gut hinter einer Wolke aus Magie&Feenstaub im DSL-Router.

Nun scheint aber wirklich das Ende der Fahnenstange erreicht zu sein: Langsam spricht sich herum, daß uns die IPv4-Adressen in absehbarer Zeit ausgehen. Auf der Presse-Webseite des German IP Councils sind viele Artikel verlinkt in denen eben dieses Problem aufgegriffen wird. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um die üblichen Insider vom Heise-Verlag, sondern auch um beispielweise die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine.

Es gibt eine Lösung: IPv6!

Aber: Pssst! Viel schöner ist doch etwas Panik-Mache. Und passend dazu gibt es dieses richtig schön sarkastische Musik-Video …